14. Mai 2026
Wie Sonja bei Primefocus über Faszientherapie, Ernährung und neue Leichtigkeit zu mehr Wohlbefinden gefunden hat
Es begann mit einem Gefühl, das viele erst einmal verunsichert: Enge in der Brust, Druck unterhalb des Brustkorbs, Beschwerden bis in die Schulter. Medizinisch war zunächst nichts Greifbares zu finden. Heute sagt Sandra: Die Faszientherapie bei Matthias Heger habe ihr spürbar geholfen. Im Primefocus-Talk erzählt sie, wie sich Verklebungen anfühlen können, warum sie regelmäßig zur Behandlung geht – und weshalb manchmal auch mehr Kohlenhydrate Teil der Lösung sind.

Was war der Grund, warum Sie zur Faszientherapie bei Matthias Heger gegangen sind?
Der Grund war, dass ich immer wieder ein sehr enges Gefühl in der Brust hatte, auch über die Schulter und unten am Brustkorb, unter der Brust. Mein Mann geht regelmäßig zu Matthias, er kennt ihn schon von früher. Und er hat mir gesagt, ich solle mal zu ihm gehen. Seit ich dort war, geht es mir sehr, sehr viel besser.
Wenn man Enge in der Brust spürt, ist der erste Weg oft erst einmal der in die Klinik. War das bei Ihnen auch so?
Ja, ich war einmal im Notfall, weil ich fast keine Luft mehr bekommen habe. Dort wurde alles durchgecheckt: Herz, Lunge, Blutbild, alles. Es war alles normal.
Und dann fiel schnell das Wort Stress?
Ja, genau. Es hieß dann wahrscheinlich psychosomatisch, also Stress. Das ist ja oft so die allgemeine Lösung für alles. Ich dachte jedoch: Das kann es nicht sein. Ich muss selbst auf die Suche gehen, sonst passiert mir das wieder. Also bin ich zu Primefocus und das gleich mehrmals. Ich war, glaube ich, schon eine ziemliche Baustelle. Und ich gehe auch jetzt noch regelmässig rund einmal pro Monat. Einfach für mich, damit ich weiss: Es ist alles gut gelöst, alles in Ordnung.
Haben Sie schon nach der ersten Behandlung etwas gespürt?
Ja, schon beim ersten Mal. Wenn Matthias diese Verklebungen gelöst hat, war das wie eine Erlösung. An einer Stelle, als er daran gezogen oder gearbeitet hat, hatte ich fast das Gefühl, als würde mir die Luft abgestellt. Und dann hat es sich plötzlich wie gelöst. Das war wirklich befreiend. Matthias fängt bei mir immer irgendwo an zu lösen – manchmal auch hinter dem Rücken oder unter dem Bein. Das ist ja das Spannende: Der Körper funktioniert ganzheitlich.
Wie fühlt sich dieses Lösen an? Ist das eher wie Muskelkater oder ganz anders?
Den Schmerzpunkt merkt man kurz, danach kommt eine Lockerung auf. Und die ist deutlich zu spüren. Ich stehe auf und fühle mich wirklich 20 Kilo leichter und beweglicher.
Wie oft mussten Sie am Anfang kommen?
Am Anfang war ich etwa alle zwei oder drei Wochen dort. Seitdem hatte ich nie wieder diesen Druck auf der Brust.
Bei Ihnen blieb es ja nicht nur bei der Faszientherapie. Sie haben auch eine Ernährungsdiagnostik gemacht.
Ja, genau. Ich hatte einen separaten Termin. Da musste ich auf die Stelle, da wurden Herzpulse und Blutbild ein bisschen angeschaut, und dann wurde ein Ernährungsplan erstellt, was ich pro Tag essen soll. Zu meinem Erstaunen sollte ich viel mehr zu mir nehmen, als ich vorher gegessen habe. Vor allem Kohlenhydrate.
Das ist ja gerade bei Frauen oft ein spannender Punkt: Viele lassen erst einmal Kohlenhydrate weg, um abzunehmen – und merken gar nicht, dass sie eigentlich zu wenig essen. War das bei Ihnen auch so?
Ja, das war so. Ich wollte mein Gewicht halten oder vielleicht ein, zwei Kilo weniger haben. Und wenn ich mich an den Ernährungsplan halte, gehen zwei Kilo schnell runter. Wenn ich nicht so viel esse, habe ich wieder eher ein Kilo mehr. Also ja, das funktioniert.
Lässt sich das im Alltag leicht durchzuhalten?
Nein, nicht immer. Wenn ich arbeite, halte ich mich eher an den Plan. Wenn ich frei habe, dann nicht ganz so genau. Zudem mache ich viel Sport. Ich habe zwei Pferde und gehe reiten. Sechsmal pro Woche. Einen Tag haben sie frei. Um Stress abzubauen, würde auch Schwimmen oder Spazierengehen funktionieren. Nicht vergessen: richtig durchatmen. Das hilft mir sehr.
Würden Sie sagen, dass Ihre Erfahrung mit der Faszientherapie Ihnen grundsätzlich offener gemacht hat für ganzheitliche Ansätze?Schon. Weil ich einfach gemerkt habe, dass es mir wirklich besser geht.
Wenn Sie heute auf den Anfang zurückblicken: Was hat Ihnen am meisten geholfen?
Dass ich drangeblieben bin. Dass ich nicht einfach nur akzeptiert habe, dass alles normal ist, obwohl es mir nicht gut ging. Und dass ich für mich etwas gefunden habe, das wirklich etwas verändert hat.